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Wincor Nixdorf Gewinne realisieren 20.01.2009
ExtraChancen
Hagen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" raten Anlegern der Aktie von Wincor Nixdorf (ISIN DE000A0CAYB2 / WKN A0CAYB) ihre Gewinne konsequent zu realisieren.
Die Aktie von Wincor Nixdorf, die die Experten in der vergangenen Woche in den "ExtraChancen" als kurzfristige Trading-Idee vorgestellt hätten, erhalte heute kräftigen Rückenwind von den Zahlen für das erste Quartal, denn der Hersteller von Geldautomaten und Kassensystemen habe trotz der sich verschärfenden Finanzkrise zwischen Oktober und Dezember Umsatz und Ergebnis steigern können. Die Aktie habe gestern im frühen Handel fast 10% im Plus notiert.
Anleger, die gestern am Tag der Hauptversammlung die Papiere der Wincor Nixdorf AG im Depot gehabt hätten, dürften sich außerdem noch über eine attraktive Dividende freuen, denn je Aktie würden 2,13 Euro ausgeschüttet. Das entspreche auch auf dem erhöhten Kursniveau einer Rendite von immer noch fast 6%.
Die Paderborner hätten im ersten Quartal dem schwachen wirtschaftlichen Umfeld getrotzt und den Umsatz in Q1 2008/09 um 7% (währungsbereinigt 5%) auf 646 Mio. Euro und das operative Ergebnis (EBITA) um 8% auf 56 Mio. Euro gesteigert. Der Periodenüberschuss habe um 9% auf 35 Mio. Euro zugelegt. Die Analysten hätten im Durchschnitt sogar eine Abschwächung gegenüber dem Vorjahreszeitraum erwartet. Die Umsatzprognose habe bei 578 Mio. Euro gelegen, beim EBITDA hätten sich die Schätzungen auf lediglich 48 Mio. Euro belaufen.
Allzu große Euphorie habe Vorstandschef Eckard Heidloff allerdings nicht aufkommen lassen, denn er habe betont, dass auch sein Unternehmen von den Auswirkungen der Finanzkrise nicht verschont bleiben werde und das erste Quartal nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden könne. Die Prognose für 2008/09 sei allerdings bestätigt worden: So sollten Umsatz und Ergebnis auf dem Niveau des zurückliegenden Rekordjahres gehalten werden.
Die Auftragseingänge seien höher als im Vorjahr. Es gebe, so der Vorstandschef, weiter große Ausschreibungen bei den Finanzinstituten, so lägen derzeit Bestellungen von Dresdner Bank, Deutsche Bank und Commerzbank vor. Allerdings sei der Auftragseingang nicht immer aussagekräftig, da es Verschiebungen oder Probleme bei der Finanzierung geben könne, so Heidloff. Tragende Säule sei derzeit vor allem das Service-Geschäft, aber auch der Outsourcing-Bereich sei zuletzt stark gewachsen. "Für das Gesamtjahr ist die Entwicklung relativ gut vorherzusehen und mittelfristig sehe ich die Entwicklung weiter intakt", erkläre Heidloff, allerdings hänge viel davon ab, wie lange die Krise dauere und wie weit sein Unternehmen mit in den Strudel hineingerate.
Die DZ-Bank habe nach den Zahlen gestern ihre "kaufen"-Empfehlung und das Kursziel von 42 Euro bestätigt. Kurzfristig könnte sich die Erholung der Wincor-Nixdorf-Aktie also noch ausweiten.
Anleger sollten allerdings darüber nachdenken, im nur schwer einzuschätzenden Börsenumfeld, nach der jüngsten Aufwärtsbewegung bei der Aktie von Wincor Nixdorf konsequent Gewinne zu realisieren, wenn sie die Dividende eingestrichen haben. Zumal im Bereich von 38,75 Euro ein massiver Widerstand warte. Werde dieser nicht überwunden, drohe ein erneuter Rücksetzer bis in den Bereich um 27 Euro. (Analyse vom 19.01.2009) (20.01.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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